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Friday, 19 January, 2018
Familienpolitik : Vatertag – künftig jeden Tag
on 2010/7/31 12:57:07 (1236 reads)

mdr.de:

von Heribert Prantl

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will die Rechte von Vätern nichtehelicher Kinder stärken. So sollen sie auch eine Chance haben, das Sorgerecht zu übernehmen. Bisher entscheiden die Mütter über eine Verteilung des Sorgerecht. Heribert Prantl von der "Süddeutschen Zeitung" fordert eine "gemeinsame Sorge statt Müttermonopol".



Liebende Minderheit von nichtehelichen Vätern

Bisher ist es in Deutschland so, dass der nichteheliche Vater nur dann das Sorgerecht ausüben darf, wenn die Mutter einverstanden ist – und auch dann nur zusammen mit der Mutter. Das muss nun geändert werden, auch auf Druck des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Nun ist es zwar nicht gerade die Regel, dass die Zahlväter sich danach drängen, sich intensiv um die Kinder zu kümmern: Eine Mehrheit der nichtehelichen Väter (bis zu 80 Prozent) macht schon bei der Zahlung des Unterhalts Sperenzchen. Es gibt aber eine liebende Minderheit von nichtehelichen Vätern, die nicht nur pünktlich zahlen, sondern sich auch um ihr Kind kümmern wollen – derzeit aber absolut kein Recht dazu haben, wenn die Mutter nicht will.

Statt Müttermonopol gemeinsame Sorge

Hier kommt nun das geplante neue, von der Bundesjustizministerin angekündigte Recht: An die Stelle des bisherigen Müttermonopols soll nun richtigerweise die gemeinsame Sorge von Mutter und Vater als gesetzlicher Regelfall treten. Über die Details wird man noch intensiv nachdenken müssen. Kinder sind kein Faustpfand in der Hand von Mutter und Vater – das wird die Maxime für das neue Sorgerecht sein müssen.

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