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Sunday, 20 January, 2019
Veranstaltungen : 5. Familienkongress in Halle vom 04. bis 05. November 2006
on 2006/10/31 8:50:00 (2093 reads)

VafK.de:

Für Kinder gibt es nach der Scheidung ihrer Eltern in der Regel keine Alleinerziehende noch können sie mit dem Begriff der „Ein-Eltern-Familien“ etwas anfangen. Kinder möchten nach Scheidung ihrer Eltern meist ganz natürlich ihre Mutter und ihren Vater gleichermaßen behalten. Und Kinder unterscheiden ihre Eltern auch nicht danach, ob diese je einen Trauschein besaßen oder nicht. Es ist und bleibt ihre Familie.

Beim Statistischen Bundesamt jedoch wird Familie als „Ehepaare ohne im Haushalt lebenden ledigen Kindern“, „Ehepaare mit im Haushalt lebenden ledigen Kindern“ und „Alleinerziehende mit im Haushalt lebenden ledigen Kindern“ definiert. Was ist aber mit den Elternteilen, die ihre Kinder nicht jeden Tag sehen? Sind sie deshalb keine Familie? Nicht-Erziehende und Nicht-Sorgende? Sind Eltern mit alleinigem Sorgerecht tatsächlich allein erziehend? Haben deren Kinder wirklich nur noch eine Familie? Welche Bedeutung kommt denn der leiblichen Elternschaft nach der Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im Gegensatz zu deutschen Gerichtsurteilen zu? Und vor allem: welche Lösungen lassen sich für Kinder heute dafür finden, damit sie statt einer nun zwei Familien haben dürfen – die der Mutter und die des Vaters? Fragen über Fragen. Die Familienpolitik in Deutschland steht vor großen Herausforderungen und Umwälzungen: Der Geburtenrückgang hat schon heute Auswirkungen auf die Renten-Gesundheits- und Arbeitsmarktsysteme. Die Ursachen werden zwar vorwiegend im Vereinbarkeitsproblem von Familie und Beruf gesucht und die mangelnden Betreuungsangebote für Kinder kritisiert. Dass mehr Männer als Frauen keine Kinder mehr haben wollen, ist leider aus dem Blickfeld geraten. Dafür gibt es jedoch Gründe.

Deutschland braucht neue Ansätze in der Familienpolitik. Ziel sollte es vor allem sein, das Kind in den Fokus zu nehmen und nicht vorrangig die Bedürfnisse der Eltern oder eines Elternteils zu sehen. Dafür will der „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ Lösungsansätze suchen und hat wie jedes Jahr Experten zum Gespräch geladen. In Arbeitsgruppen soll diskutiert und Praxiserfahrungen ausgetauscht werden. Die Ergebnisse werden dokumentiert und an entsprechende Stellen in Politik und Gesellschaft weitergeleitet, um Impulse für einen konstruktiven Wandel in Deutschlands Familienpolitik zu setzen.

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